Datenschutz
Wer sieht welche Angaben?
Was Einrichtungen vor und nach der Auswahl sehen, was in E-Mails steht und wann der Betreiber Fallinhalte einsehen darf.
Wer welche Angaben eines Falls sieht, hängt davon ab, wie weit die Vermittlung ist. Weitergegeben wird jeweils nur, was für den nächsten Schritt nötig ist.
In E-Mails
Passende Einrichtungen erhalten eine E-Mail mit Fallnummer, Versorgungsform, Leistungsbereichen, Postleitzahl und Ort, Beginn und einem Link ins Portal – mehr nicht. Diagnosen, freie Texte, Nachrichten, Namen, Anschriften und Kontaktdaten stehen nie in einer E-Mail. Die Benachrichtigungen lassen sich abbestellen.
Im Portal vor der Auswahl
- Angemeldete Einrichtungen, deren Einzugsgebiet und Angebot zum Fall passen, sehen die Angaben für die Vermittlung: unter anderem Versorgungsform, Ort mit ungefährer Entfernung, Beginn, Leistungen, Pflegegrad, Diagnosen, Kurzbeschreibung und Hinweise – bei Organisationen auch den Dienstkontakt.
- Standorte ohne Standortabo sehen eine Vorschau ohne erkennbare einstellende Stelle.
- Die zuständige Person, die Angaben zur Einwilligung und die Teamnotizen sieht nur das eigene Team der einstellenden Stelle.
- Die Angebote anderer Einrichtungen sieht keine Einrichtung.
Nach der Auswahl
Telefonnummer und E-Mail-Adresse privater Suchender erhält nur die Einrichtung, die ausgewählt wurde. Name und Anschrift der betroffenen Person tauschen die Beteiligten direkt aus, nicht über das Portal. Die einstellende Stelle sieht zu ihrem Fall, welche Einrichtungen benachrichtigt wurden und wie sie geantwortet haben – als Nachweis für ihre Dokumentation.
Anbieter außerhalb des Portals
Melden sich zu wenige Einrichtungen, kann die einstellende Stelle weitere Anbieter in der Nähe selbst anrufen. Pflege Patienten übermittelt diesen Anbietern keine Falldaten; eine Anfrage nach freier Kapazität per E-Mail enthält nur Versorgungsform, Leistungsbereiche, Postleitzahl und Ort, den gewünschten Beginn und den Namen der einstellenden Organisation, ohne Gesundheitsangaben.
Der Betreiber
Fallinhalte, Nachrichten und Teamnotizen sehen wir im Regelbetrieb nicht ein. Ein Zugriff ist nur Personen mit einer gesonderten Berechtigung erlaubt, nur lesend und nur mit einem dokumentierten Anlass aus einer festen Liste – etwa einer Unterstützungsanfrage, der Anfrage einer betroffenen Person oder einer Fehleranalyse. Anlass, Zeitpunkt und Umfang werden vor dem Lesen protokolliert; die Verwaltung und „Audit/IT“ einer Organisation sehen diese Zugriffe im Portal unter „Einstellungen“ → „Betreiberzugriffe“. Nachrichten und Teamnotizen öffnen wir nur bei Verdacht auf Missbrauch in der Kommunikation.
Weiterlesen